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Odenwald,
Mittelgebirge östlich der nördlichen
Oberrheinebene. Der Odenwald erstreckt sich in
einer Breite von etwa 40 Kilometern von
Darmstadt bis südlich von Heidelberg. Im
Nordosten wird der Odenwald durch das Maintal
vom Spessart getrennt. Der westliche, so
genannte Vordere Odenwald ist eine durch ein
dichtes Tälernetz stark zergliederte, vielfach
mit Laubwald bedeckte Kuppenlandschaft. An ihrem
Westrand erhebt sie sich mit steilen Hängen 300
bis 400 Meter über das Oberrheinische Tiefland.
Der östliche, so genannte Hintere Odenwald dacht
sich nach Süden, Südosten und Osten allmählich
ab und bildet eine einförmige, im Wesentlichen
von Nadelwald bedeckte Hochfläche. Im Gegensatz
zum Vorderen Odenwald ist hier trotz tief
eingeschnittener Täler der Zusammenhang als
Gebirgsrumpf erhalten geblieben. Südlich des
Neckars liegt der so genannte Kleine Odenwald,
in dem sich ebenso wie in den östlichen
Ausläufern fruchtbarer Lößboden findet, auf dem
vornehmlich Getreide und Hackfrüchte angebaut
werden.
Die höchste Erhebung des
Odenwaldes ist mit 626 Metern der im Südosten
gelegene Katzenbuckel, der das windungsreiche
Quertal des Neckars überragt. Der Fremdenverkehr
hat sich zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor für
das Gebiet entwickelt, das nur in den Tälern
sowie an den Gebirgsrändern dicht besiedelt ist.
Der größte Teil des Odenwaldes bildet zusammen
mit seinem östlichen Vorland den 1980
gegründeten Naturpark Neckartal-Odenwald.
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